Ich verstehe einfach nicht,wie eine Mutter ihr eigenes Kind ins eiskalte Wasser werfen kann.Man stelle sich mal vor:Die Kleine ist ja bestimmt nicht gleich untergegangen und deren Mutter bekommt das alles mit.
Wie krank ist doch unsere Gesellschaft..das Kind wird lästig,also weg damit.

Fundort: An der Neckar-Schleuse in Stuttgart-Untertürkheim wurde das tote Mädchen am Freitagabend entdeckt.
Mutter wirft vierjährige Tochter in den Tod - Mit Erziehung überfordert
STUTTGART. Eine 33 Jahre alte Frau hat in Stuttgart ihre vierjährige Tochter nach eigenem Geständnis von einer Neckarbrücke in den Tod geworfen. Gegen die Mutter ist Haftbefehl wegen heimtückischen Mordes erlassen worden.
Überforderung...das Zauberwort
Kann man in der heutigen Zeit mit einem Kind überfordert sein??
Was haben unsere Mütter und Großmütter geleistet..
da gab es keine Waschmaschinen,Spülmaschinen,Autos........
oder in jedem Ort einen Laden,wo man sich die Lebensmittel in reichlicher Auswahl kaufen konnte
wo bis spät in die Nacht gearbeitet wurde,ohne dass jemand was von einem burn out Syndrom gefaselt hat.
Da durften die Kinder aber auch in der Famlie aufwachsen und wurden nicht,wie heutzutage total in ist,in eine "Fremdbetreuung"abgeschoben.Auch wenn ich mit meiner Meinung ziemlich allein dastehe,finde ich es ja so schlimm,wenn ich lese,dass die kleinen Würmchen in eine Kita(also gleich das volle Programm)gebracht werden damit deren Mutter Zeit für sich zur Selbstverwirklichung hat.
Wobei ich natürlich nicht alle über einen Kamm scheren will..es gibt bestimmt auch viele Familien,wo ein Einkommen einfach nicht reicht und die Frau dazuverdienen muss...
oder Alleinerziehende,bei denen sich der Erzeuger seiner Zahlungspflicht entzieht oder eben nicht nachkommen kann
Einer unserer Kindergärten wird umgebaut um Kinder ab 6 Monaten aufzunehmen!! Die tun mir ja so leid. Warum eigentlich nicht gleich ab Krankenhaus??Kann mir doch keiner erzählen,dass es für ein Kind förderlich sein kann bzw.keinen Knacks abkriegt,in einer solchen Institution eines von vielen zu sein.
So,das musste ich einfach mal loswerden
LG
Josie
17 Kommentare:
Hallo, so ähnlich wie Dir, erging es auch uns heute morgen, als wir den Artikel in der Zeitung lasen.
Ich finde es auch unbegreiflich.
Auch geht es mir nicht in den Kopf, daß 6 Monate alte Kinder in eine Kita abgeschoben werden. Ich weiß, daß Kindererziehung oft nicht einfach ist, aber nie und nimmer käme ich auf die Idee, meine Kinder in so eine Institution abzuschieben
GLG
Heike
Ich kann so etwas auch absolut nicht verstehen. Wie kann eine Mutter seinem Kind so etwas antun? Wie krank muß man sein????
Viele Paare versuchen lange verzweifelt ein Kind zu bekommen oder verlieren es durch Krankeheit oder Unfall und diese "gestreßten" Mütter werfen ihre Kinder "in den Müll". Das macht mich sprachlos und wütend.
Das der Geduldsfaden manchmal gaaanz schön dünn ist, wer kenn das nicht, aber das die Sicherung dermaßen durchbrennt? Und das vielleicht nur damit Muttern mal wieder ungestört Fernsehen gucken kann????? Unbegreiflich!
Schlimm find ich auch, daß die Familien vorher oftmals schon auffällig waren und niemand handelt, bzw. die Behörden sich hinter ihren Verordnungen verschanzen.....
Puhhhh...ich könnte noch so viel mehr schreiben, höre jetzt aber besser auf. sonst gerate ich noch völlig in Rage.
GGLG Andrea
ja..genau das denke ich immer wieder, wenn ich solche Geschichten höre..leider gehöre ich auch zu denen die gerne Kinder gehabt hätten..deswegen erschüttert es mich umso mehr wenn andere das Leben mit Füßen treten oder wegwerfen!!! eine mit entetztem Kopfschütteln grüßende Heike
Liebe Josie, du hast es so gut geschrieben!!
Bin echt sprachlos und mir tut beim lesen schon das Herz weh,wie kann eine Mutter sowas antun :(
Ich selber würde sowas niemals machen.
Lg Nicole
Ich sitze hier mit Tränen in den Augen...Wie krank ist unsere Geselschaft den??? Wahnsinn, sie wird wohl auch noch gemindert bestrafft weil sie überlastet war und unter psychichen Druck stand!!! Sowas kann ich gar nicht verstehen da koche ich innerlich!!!
LG
Lidia
Hach Josie,
Ich könnt gleich heulen. Du hast mir aus dem Herzen gesprochen, auch wenn ich selbst einen Teilzeitplatz für mein Mäuslein in Anspruch nehme seit sie etwa 1 1/2 ist, da bei uns ein Einkommen wirklich nicht reicht. Aber du hast so recht, egal wie knapp das Geld gewesen ist, mit 6 Monaten würde ich mein Kind nie und nimmer irgendwo hingeben. Danke für deinen Worte! LG, Sylke
Mein Gott... Jetzt wollte ich was lustiges zu Deinem Kommentar posten, und nnun das...
Mir verschlägt es die Sprache... Ich könnt grad losheulen. Kannst Du Dich noch an die Mutter erinnern, die ihr Kind vom Freund hat totprügeln lassen, um sie dann anschliessend mit kahlgeschorenen Kopf in der Kliniktoilette sterben zu lassen? Damals habe ich tagelang nicht schlafen können, viel geweint und wollte gar nichts mehr sehen oder lesen was mit dem Fall zu tun hatte...
So ähnlich geht es mir gerade wieder... Wieviele Kinder wirkliches Leid erfahren müssen ist unglaublich!
Ich sende Dir ganz viele liebe Grüsse!!!
Bella
Auch ich muß seit dem Wochenende als ich dies das erste mal bei uns im Radio gehört habe den ganzen Tag daran denken.Ich bekomme das garnicht aus meinem Kopf,das Bild,wie eine Mutter ihr Kind über das Brückengeländer schuppst.Es treibt mir die Tränen in die Augen.Was muß die kleine Eva Marie in den letzten Minuten ihres so kurzen Lebens erleben,schrecklich.
Ich glaube jeder stößt bei der Erziehung seiner Kinder mehr oder weniger manchmal an seine Grenze,aber deshalb sein Kind umbringen.Wenn es wirklich nicht geht,kann man doch Hilfe in Anspruch nehmen.Aber wenn man nur ein Kind hat,verstehe ich diese Aussage der Überforderung nun garnicht.Für mich ist die Frau krank,denn dies kann doch nicht mehr normal sein,oder?
Wir haben in entfernter Verwandschaft auch ein Ehepaar,die zwei Kinder(4 Jahre u.1 Jahr) haben.Die beiden wurden schon mit weniger als ein halbes Jahr in die Kita gebracht und dies von morgends bis zum späten Nachmittag.Entweder man möchte Kinder und zieht sie selber groß,denn so spielen sie ja eigentlich nur ein "Gastrolle "in der Familie,wenn sie fast nur in der Kita sind und nur zum schlafen und am Wochenende zu Hause sind.
So etwas ist für mich undenkbar und unverständlich.Da sollte man wirklich keine Kinder in die Welt setzen.
GLG Anja
Grundsätzlich stimme ich mit dir überein. Es ist einfach furchtbar und unfassbar!
Allerdings kann ich deinen Standpunkt zur "Abschiebung" in eine Kita nicht ganz teilen. Ich habe zwar unsere Kinder auch erst mit 3 in den Kiga gegeben und bin froh um jede Minute ihrer ersten Jahre die ich mitbekommen habe.
Aber manchmal sind Kinder in der Kita weit aus besser aufgehoben, als bei den Müttern, die sich gestresst fühlen und dann ihre Kinder misshandeln. In der Kita (zumindest in einer guten!) werden die Kinder ja auch gefördert, sie bekommen Zuwendung und Liebe, die ihnen vielleicht zu Hause nicht gegeben wird. Sie lernen gutes Sozialverhalten und sehen nicht nur die dunklen Seiten des Lebens.
Mir ist eine zufriedene Mutter die ihre "freie" Zeit ausgiebig mit den Kindern verbringt, sich aber dennoch im Job verwirklichen möchte (weil es sie eben zufriedener macht!) lieber, als eine unzufriedene Mutter, die vor lauter Frust und Stress anfängt ihr Kind zu misshandeln.
Ich hoffe ihr versteht mich richtig!
Gruß Uschi
und das in unserer Gegend, bin auch schockiert....mensch ein vier jähriges Mädchen ist doch schon vernünftig und nicht mehr soooo anstrengend.....
ich habe darüber auch mit einer Kollegin gesprochen als wir es im Radio hörten, unfassbar, aber was in dieser Frau in diesem Moment vorging werden wir nie verstehen können.Was mich sehr ärgert ist , das immer diese "Übervorderung" im Vordergrund steht, damit wird doch gleich das Urteil gemindert, zumindest meiner Meinung nach :O(
liebe Grüße
Brigitte
Boah das gibt es doch gar nicht..da läuft es ja einem kalt den Rücken runter..wie kann man so was machen??? Es gibt doch genug möglichkeiten um sich helfen zu lassen..un vor stell bar...
monika
Hallo, Du sprichst mir aus tiefstem Herzen. Ich bin völlig Deiner Meinung. Ich rege mich so oft darüber auf, wenn das Kind verwahrlost und Mama aber wieder mal das neueste und teuerste Handy in der Tasche hat. Grässlich.
Bei uns gibt es sogar Kitas, die Baby schon ab 6 Wochen nehmen!!!! Mir ist auch aufgefallen, daß es sehr häufig Karrierefrauen sind, denen schon in der Schwangerschaft klar ist, daß sie "nur" wegen des Kindes ihren Job nicht aufgeben wollen. Schließlich haben sie ja nicht studiert um dann nur noch Hausfrau zu sein.
GGLG Marion
Ja, da brauch´man nichts mehr hinzuzufügen...Du hast schon alles gesagt!
LG Steffi
...was kann ein vier jähriges Kind wohl Schlimmes tun um so eine "Überforderung" auslösen zu können? Und....was passiert nun der Mutter? Sie geht ein paar Jahre in den Knast oder in eine geschlossene Anstalt und lebt dennoch weiter. Tut mir leid...für solche Leute, die sich Eltern nennen dürfen nur weil sie in der Lage sind ein Kind zu zeugen, fehlt mir das Verständnis.
Liebe Grüße
Verena
ohne worte... dabei war das kind doch schon vier!! wenn junge mütter mit säuglingen schwierigkeiten haben- also schreien stundenlang.. dann von überforderung zu sprechen verstehe ich (und rechtfertigt auch keine solche tat) aber das ist nicht zu fassen.....
da müsste eine mutter die verantwortung haben und das kind beim jugendamt abgeben und sagen: sucht eine pflegefamilie, es geht nicht mehr!
gglg tina
Ganz schrecklich, die Tragödie, über die Du hier berichtest ...
die Situation mit der Kiga ab 6 Monaten, kenne ich auch aus Schweden ..dort ist aber das gesamte Umland- sprich Arbeitsplatz " der Eltern " darauf abgestimmt, so dass die Kinder dort wirklich aufgehoben sind, und nicht abgeschoben werden ...
in Deutschland ist da noch viel zu vieles im Argen, und es werden Dinge versucht, die letztlich einen Rückschuss geben werden, wenn sich das Ringsherum nicht bald ändert ...
In der heutigen Zeit ist in vielen jungen Familien ein einziger Verdienst oftmal zu wenig, um im Alltag zurecht zu kommen - des Weiteren ist es sicherlich auch gut, dass beide Eltern berufstätig sind, um der Familie, bei evtl Arbeitslosigkeit eines Partners, nicht beide Standbeine wegzunehmen ...
und bei der zeitigen Kinderbetreung muss der Feierabend und die Wochenenden bei den berufstätigen Eltern in jedem Fall der Familie- den Kindern- gehören.
Ich würde diese Betreuung aber keineswegs nur als ein Abschieben bezeichnen ...oft genug steckt da mehr dahinter.
Einen schönen vierten Advent wünsche ich für Dich.
♥☼♥Barbara♥☼♥
Kommentar veröffentlichen